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OMNI Leitstellensimulator

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So arbeitet eine Leitstelle

Wer 112 wählt, landet in einer Leitstelle. Dort sitzen Disponentinnen und Disponenten, die in wenigen Minuten entscheiden, wer wohin fährt. Der Weg eines Notrufs folgt dabei fast überall denselben Schritten.

1. Den Notruf annehmen

Das Wichtigste zuerst: Wo ist der Notfall? Ohne Einsatzort fährt kein Fahrzeug. Danach folgt, was passiert ist, wie viele Betroffene es gibt und ob Gefahr für Helfer besteht. Viele Leitstellen fragen dabei nach einem festen Schema ab, damit nichts Wesentliches vergessen wird und die Dringlichkeit sauber eingeschätzt werden kann.

2. Das Meldebild einordnen

Aus dem Gespräch wird ein Einsatzstichwort – etwa für einen Verkehrsunfall, einen Wohnungsbrand oder Brustschmerzen. Am Stichwort hängt die Alarm- und Ausrückeordnung (AAO): Sie legt fest, welche Einsatzmittel zu welcher Lage gehören, zum Beispiel Rettungswagen und Notarzt oder ein ganzer Löschzug.

3. Einsatzmittel alarmieren

Das Einsatzleitsystem schlägt vor, was frei ist und am schnellsten am Einsatzort sein kann. Die Entscheidung trifft aber der Mensch am Tisch: Ist das nächste Fahrzeug wirklich frei? Braucht es mehr, als der Vorschlag vorsieht? Läuft gleichzeitig ein zweiter Notfall in der Nähe?

4. Über Funk führen

Nach der Alarmierung melden die Fahrzeuge ihren Status – etwa „auf Anfahrt“, „am Einsatzort“ oder „frei“. Über Funk kommen Lagemeldungen und Nachforderungen. Die Leitstelle hält den Überblick, kündigt Patienten in der Klinik an und plant, welche Wachen gerade unbesetzt sind.

5. Nebenher: der nächste Anruf

Eine Leitstelle bearbeitet selten nur einen Einsatz. Während ein Rettungswagen noch anfährt, klingelt schon das nächste Telefon. Genau das macht die Arbeit anspruchsvoll: Prioritäten setzen, Reserven im Blick behalten und trotzdem bei jedem Anrufer ruhig bleiben.

Im echten Notfall gilt europaweit die 112. In Österreich erreichst du außerdem die Rettung unter 144, die Feuerwehr unter 122 und die Polizei unter 133. Über diese Website lässt sich kein Notruf absetzen.

Das alles im Simulator

Im OMNI Leitstellensimulator gehst du genau diesen Weg selbst: Du nimmst Notrufe an – auf Wunsch mit Mikrofon im Gespräch mit einer KI-Anruferin –, wählst das Stichwort, alarmierst nach AAO, funkst Besatzungen an und siehst die Fahrzeuge auf der Lagekarte fahren. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, zum Beispiel in Wien oder in einem Gebiet, das du im Dispozonen-Editor selbst gebaut hast.

Probier es aus: Deine erste Schicht dauert so lange, wie du willst.

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